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Wasserturm beim Wochenmarkt mit dem Fisheye

Wenn ihr mich vor zwei Jahren oder früher gefragt hättet, was ich denn von der Fotografie mit einem Fisheye halte – ich hätte mich wohl mit fragendem Blick und lautem Lachen abgewandt. Und jetzt habe ich eine solche Fotografie veröffentlicht.

Es begann im letzten Jahr, als ich mir das Nikon 10,5 mm Fisheye für die 360 Grad Fotografie gekauft hatte. Wir waren in Dorum im Hafen und ich machte vorbildlich mit dem Stativ einige Rundumfotos. Als ich damit fertig war, wollte ich von Ilona ein paar private Bilder machen, doch ich hatte leider nur eine Kamera und eben das Fisheye dabei. Also fotografierte ich sie an der Hafenkante, ein Eis schleckend. Und die Aufnahmen waren OK, auch wenn die Verzeichnungen doch deutlich zu sehen waren. Ich fand, das durch die runden Verzeichnungen das Motiv nur mehr in den Vordergrund trat. Das Bild hängt bei uns im Wohnzimmer.

Wasserturm beim Wochenmarkt mit dem Fisheye

Mit dem Fisheye bringe ich den wichtigen Bildinhalt auf den Punkt – das sieht und versteht sogar der Laie. Ich nenne die Fotografie mal On-Focus-Photography (#on-focus-photography). Mit diesem Ziel zog ich 2015 an einem Samstag über den Geestemünder Wochenmarkt und machte einige Aufnahmen. Das Fisheye ist ja mit seinem enormen Blickwinkel von 180 Grad besonders geeignet, Szenen abzubilden, wo der Platz deutlich eingeschränkt ist. Und auf einem Wochenmarkt geht es eng zu. Da stehen Verkaufswagen an Verkaufswagen und Einkaufende drängen sich durch die schmalen Gassen.

Das Produkt: Wasserturm beim Wochenmarkt