Gestern war ich 2021 das erste Mal fotografieren

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Gestern war das Wetter wenig einladend, aber das Atelier ist nun seit vier Monaten zu und immer Zuhause rumsitzen nicht gut. Also schnappte ich mir eine meiner Kameras und fuhr zur Geestemole.

Wie gesagt, es war richtiges Schietwetter. Trotzdem hatten viele den gleichen Drang mal rauszukommen, denn der Platz war voll. Die Autos drängten sich an der Kante zur Weser. Nur einige wenige stiegen aus und gingen ein paar Schritte im kalten Wind. Kleine Regenschauer unterbrachen das Wechelspiel zwischen starker Bewölkung und Sonnenschein.

Ich saß im Auto und beobachtete das Geschehen.

Wellen brachen sich an der alten Kaimauer unterm Leuchtturm mit der roten Kappe. Das wäre bestimmt ein schönes Fotomotiv, dachte ich mir. Die Wellenbrecher waren aber noch recht klein, den höchsten Wasserstand, den die Flut bringt, hatte es noch nicht erreicht. Also warten.

Doch dann parkte sich ein weiteres Auto rechts von mir und versperrte mir die Sicht auf den Leuchtturm. Egal, ich hätte für die Aufnahme aussteigen müssen, doch der Zugang zur Molenspitze mit dem grünen Leuchtturm, von wo aus ich das Foto hätte machen wollen, war abgesperrt. Warum nur? Auch wegen Baufälligkeit?

Dann verließ das Lotsenboot den schützenden Hafen in der Geeste und fuhr an der Mole vorbei auf die rauhe Weser. Zuerst langsam, gab dann aber ordentlich Gas, wobei sich der Bug des Schiffs aus dem Wasser hob. Je schneller es fuhr, desto mehr kämpfte es gegen die Wellen, die sich alsbald schäumend und spritzend über das Schiff erhoben. Eindrucksvoll. Pech für mich, dass das Schiff gen Bremen fuhr und ich es nur von hinten fotografieren konnte.

Vielleicht kommt es ja bald zurück.

Ich wartete also und tatsächlich schien es irgendwo bei Blexenreede wieder umzukehren. Es kam zurück. Ich kurbelte das Seitenfenster herunter und brachte die Kamera in Position. Das 300 mm Tele reichte nicht aus, das noch zu weit entfernte Boot formatfüllend abzubilden. Und schiet, jetzt war die Sonne nicht mehr zu sehen. Auf der Hinfahrt hatte die die Szene noch kontrastreich beschienen.

Wandbild Fotografie Bremerhaven Weserfähre + Lostenboot im stürmischen Wasser
Wandbild Fotografie Bremerhaven Weserfähre + Lostenboot im stürmischen Wasser | 7.4.2021

Das Schiff kam schnell auf mich zu und ich drückte den Auslöser. Auf halber Strecke lieferte sich das Lotsenboot ein kurzes Rennen mit der Weserfähre. Die Weserfähre verlor. An die zehn Bilder konnte ich machen, bevor das Schiff aus meinem Sichtfeld verschwand.

Dann wandte ich mich der Weserfähre zu. Nicht so dramatische Bilder wie vom Lotsen, aber für ein solch großes Schiff beeindruckend. Wäre ich an Deck der Fähre gewesen, wäre ich ich wohl mehrmals nass geworden. Nach einer halben Stunde war alles vorbei und ich fuhr heim. Nun hatte ich etwas erlebt und freute mich auf die warme Stube.

Wandbild Fotografie Wandbild Fotografie Bremerhaven Weserfähre im stürmischen Wasser | 7.4.2021
Wandbild Fotografie Wandbild Fotografie Bremerhaven Weserfähre im stürmischen Wasser | 7.4.2021

POS – Point of Sale mit WooCommerce

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Vor nun zwei Monaten entschied ich mich für ein weiteres Plugin für meinen WooCommerce Shop: ein Point of Sale sollte her. Point of Sale oder kurz POS – was ist das?

Ein POS ist ein Kassensystem, dass den Verkauf im Ladengeschäft vereinfacht. Eine grafische Oberfläche, die die Erfassung von Verkäufen vereinfacht.

WooCommerce ist für den Onlineverkauf bestens gerüstet. Kunde sucht sich seine Produkte aus, packt sie in den Warenkorb, geht zur Kasse, wählt den Versand und eine Bezahlmethode aus und schließt die Bestellung selbst ab. Das klappt wunderbar.

Verkauft man lokal im eigenen Geschäft – mobil oder stationär –, so ist das in WooCommerce erstmal nicht vorgesehen. Eine Bestellung lässt sich zwar manuell anlegen, der Vorgang ist aber alles andere als intuitiv und umständlich. Kunden haben in der Regel nicht so viel Geduld.

Warum überhaupt ein POS?

Soll der Verkauf online und lokal gleichzeitig möglich sein und ist eine Bestandsführung gewünscht und WooCommerce wird schon für den Onlineverkauf verwendet, so spricht vieles für ein Point of Sale System, das auch auf WooCommerce aufbaut.

Dafür gibt es gibt gute Lösungen. Einige Plugins setzen auf einen externen Dienst. Da muss man sich einmal anmelden, seine Produkte hochladen und natürlich sind solche Dienste nicht kostenlos. Der Bestand wird aber zuverlässig zwischen WooCommerce und externem Dienst permanent synchronisiert. Nichts ist ärgerlicher, als wenn im Shop ein Produkt mit verfügbarem Lagerbestand von 1 Stück gekauft wird, das gerade lokal abverkauft wurde. Besser wäre, wenn POS und Onlineverkauf auf der gleichen Plattform aufsetzen und es somit nur eine Lagerverwaltung gibt.

Point of Sale für WooCommerce

Seit vielen Jahren gibt es das WooCommerce POS von killbot, inzwischen in einer Version 0.4.x. Die kostenlose Variante ist im WordPress-Repositiory zu finden, die kostenpflichtige Pro Version gibt es auf der Homepage des Entwicklers wcpos.com.

Im Geschäft geht Kunde durch den Laden und sucht sich seine Produkte zusammen. Anschließend der Gang zur Kasse, wo Kassierer die Waren erfasst. Das muss schnell gehen, denn Kunde hat niemals Zeit.

Wir kennen das von anderen Geschäften, wo oftmals auch mit einem Barcodescanner die Waren schnell erfasst werden und man bezahlt.

WooCommerce POS habe ich längere Zeit hier benutzt, bis dann irgendwann einige neuere Produkte nicht mehr gefunden werden konnten. Die kostenlose Version hatte Einschränkungen wie z.B. nur Bar oder mit Karte bezahlen. Insgesamt ist der Funktionsumfang sehr rudimentär. WooCommerce POS unterstützt Barcodescanner und Bondrucker.

Dann probierte ich weitere POS Plugins aus. Mal klappte die Steuerberechnung nicht, mal war es sehr langsam. Irgendwie schien nichts vernünftiges dabei zu sein.

Ärgerlich wenn man drüber schreibt ist, dass die alle sehr ähnliche Namen verwenden.

Über Weihnachten kaufte ich mir bei woocommerce.com das Plugin Point of Sale for WooCommerce. Nicht billig ($199/Jahr), weshalb ich lange gezögert hatte. Installiert und dann konfiguriert. Es dauerte, bis ich alle Einstellungen verstand. Es lief, wenn auch nicht gänzlich fehlerfrei. Das kam in die engere Wahl.

Die Sicherheitseinstellungen sind gut: im Admin oder in Mein Konto sind Links zum POS eingefügt. So gelangt man schneller zur Kasse. Ruft man die Kasse auf, so werden alle Produktdaten in einen Zwischenspeicher geladen. Das dauert einen Moment, abhängig davon wie viele Produkte im Shop sind. Zum Einloggen muss man sein Passwort angeben, auch wenn man schon in seinem Konto angemeldet ist, bevor die Kasse startet.

Dann las ich einen Erfahrungsbericht in einem Blog, dass das Point of Sale for WooCommerce und das Openpos – WooCommerce Point Of Sale vorstellte und Empfehlungen gab. Das Openpos Plugin gab es bei codecanyon zu kaufen. Das war deutlich preiswerter (einmalig $64 mit lebenslangen Updates).

Gekauft und installiert probierte ich das Openpos zunächst auf einer Testinstallation. Es startet schnell, schneller als Point of Sale for WooCommerce. Es sieht zunächst eleganter aus. Aber auch hier hakte es immer wieder. Steuern wurden nicht korrekt angegeben, ließen sich nicht im Bon ausweisen. Der Entwickler half sehr schnell. Daraufhin gab ich das Point of Sale for WooCommerce an woocommerce.com zurück und erhielt prompt eine Gutschrift.

Das liebe ich an woocommerce.com, das man 30 Tage Zeit zum Testen gekaufter Produkte bekommt. Wenn es nicht gefällt gibt man einfach zurück. Eine Rückgabe ist einfach gelöst.

Immer noch waren wir im Lockdown, schon seit Mitte Dezember 2020. Ich konnte das Kassensystem nicht unter Livebedingungen testen.

Letzte Woche dann eine telefonische Bestellung für ein Wandbild, das ich gerade im Schaufenster ausgestellt hatte. Schnell erstellte ich dazu ein Produkt in meinem Shop. Im Atelier empfing ich den Kunden, übergab das Bild und bekam das Geld in bar.

Nachdem Kunde den Laden verlassen hatte, öffnete ich die Openpos Kasse und wollte den Verkauf ordentlich verbuchen. Beim ersten Versuch wurde das Produkt nicht gefunden. Kasse schließen und erneut öffnen. Das Starten der Kasse mit Openpos geht übrigens deutlich schneller als mit Point of Sale for WooCommerce. Damit arbeiten kann man aber nicht sofort, denn Openpos lädt im Hintergrund alle Produkte und Lagerstände nach, obwohl die Kasse sich schon präsentiert und zum Buchen einlädt.

Nach dem zweiten Start war das neue Produkt im Openpos gefunden. Es ließ sich aber nicht verkaufen: Lagerbestand sei nicht ausreichend, meldet Openpos. Hmm, ich hatte doch gar keinen Lagerbestand eingegeben. Das POS zeigte sich bockig. Ich verlor die Geduld. Zuhause angekommen rief ich das Openpos nochmal auf und jetzt konnte ich tatsächlich den Verkauf dokumentieren.

Einen anderen Bug hatte ich Tage zuvor entdeckt: wir haben im Shop ein Bundle-Produkt. Das ist mit dem wunderbaren Plugin Product Bundles erstellt. Eine Fototasse und drei Fotokarten sind im Bundle zum günstigeren Preis zu kaufen. Mit Product Bundles füge ich die enthaltenen Produkte dem Paket hinzu und bekomme gleichzeitig den Lagerbestand in den Griff. Verkaufe ich ein Bundle, reduziert sich der Lagerbestand der im Paket enthalten Einzelprodukte.

Jedenfalls rief ich in Openpos mal das Bundle auf und legte es in den Warenkorb. Der Gesamtpreis lag bei 17,40 €, der Bundlepreis bei 15,90 €. Openpos zeigte mir korrekt die einzelnen Produkte im Bundle an, doch es vertat sich bei der Gesamtsumme. Statt 15,90 € wollte das POS nur 14,92 € vom Kunden haben. Ich denke, es wird irgendwo Steuern nicht korrekt berechnet haben, genau weiß ich das aber nicht.

Finale Entscheidung

Gestern installierte ich mir dann doch wieder das Point of Sale for WooCommerce. Tatsächlich zeigte sich jetzt, das es letztlich schneller startet als Openpos, auch wenn ich das zuvor anders empfand.

Meine Entscheidung ist für Point of Sale for WooCommerce gefallen.

Tatsächlich hatte ich in der Vergangenheit oftmals ähnliche Erfahrungen gemacht: auf woocommerce.com bekomme ich Produkte, die deutlich zuverlässiger und kompatibler funktionieren als bei Codecanyon. Die Versuchung bei Codecanyon zu kaufen ist groß, bekomme ich dort zu deutlich kleinerem Preis lebenslange Updates. Also ohne Folgekosten. Leider zeigt sich das auch in der Qualität.

Mein Fazit: kaufe bei woocommerce.com, zahle etwas mehr und erhalte meist sehr guten Support. Und die Produkte bei woocommerce.com funktionieren eher mit anderen Erweiterungen für WooCommerce zusammen. Und wenn nicht, wird das deutlich erwähnt. Und ich kann die 30-Tage-Geld-zurück Garantie jederzeit in Anspruch nehmen bei woocommerce.com, was ein unschlagbares Argument zum Testen sein kann.

Wichtig: Alle getesteten Lösungen entsprechen nicht der neuen Kassensichtverordnung. Man kann sich diesbezüglich aber mit einem entsprechenden Bondrucker behelfen. Für kleine Geschäfte, die aufgrund ihres geringen Umsatzes keine Kassenlösung benötigen, ist das POS aber eine Alternative.

Neue Souvenirs – jetzt 19 Fototassen mit Motiven von Bremerhaven und umzu

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Seit wir im Frühjahr 2020 während des ersten Lockdowns uns die Souvenirs mit Fotomotiven von Bremerhaven ausgedacht hatten, sind viele Monate vergangen. Heute schon können wir ein positives Resümee ziehen, die Nachfrage hat uns doch überrascht.

Fototasse »Bremerhaven Skyline«

Für unseren ersten Becher in der Rubrik Souvenirs verwendeten wir unsere Fotografie Bremerhaven Skyline. Also nannten wir die Fototasse nach dem Fotomotiv Fototasse »Bremerhaven Skyline«.

Passend dazu schufen wir eine Baumwolltasche für den Einkauf, die auf beiden Seiten die Fotografie zeigt.

Die Nachfrage nach der ersten Fototasse überraschte uns

Obwohl die erste Fototasse gut ankam, blieben wir vorsichtig. Nie mehr als 20 Tassen je Motiv fanden sich bei uns im Lager. Doch nach und nach kamen weitere Fotografien aus unserem Archiv in die engere Wahl für eine Souvenirtasse.

Im Sommer, als der Lockdown die Öffnung unseres Ateliers wieder zuließ, stellten wir Tassen nach draußen vor das Geschäft. So erreichten wir mehr Aufmerksamkeit, die prompt belohnt wurde. Doch an einem Samstag im August passierte es: eine Windböe fegte durch die Straße An der Mühle und riss die Staffelei mit den Tassen um. Auch eine weitere Staffelei mit Fotokarten fiel um und verteilte an die hundert Karten auf dem Bürgersteig. Von den Keramiktassen blieb nur eine einzige heil. Schade. Seit dem blicken wir immer erst kritisch auf das Wetter, bevor wir die Fototassen wieder draußen präsentieren.

Die Auswahl der Fotomotive fiel uns nicht leicht

Wenn es nach mir – dem Fotografen – geht, dann sind mehrere hundert Fotografien ideal für eine Fototasse. Doch der Kaufmann in mir tritt auf die Bremse und gibt zu bedenken, dass ein solcher Lagerbestand irgendwann auch mal verkauft werden muss. Schließlich müssen die Kosten wieder eingespielt werden. – Wenn es denn sein muss, meckert der Fotograf.

So gibt es denn auch schon erste Anzeichen, welche Motive gut und welche weniger gut bei unseren Kunden ankommen. Da ist zum Beispiel die, aus meiner Sicht, wunderschöne Fotografie vom Wasserturm in Geestemünde, zur blauen Stunden fotografiert, am Konrad-Adenauer-Platz (da ist jetzt das Eiscafé Teo drin zu finden, das leider nicht im Winter geöffnet hat). Die Tasse mit dem Fotomotiv kommt bei vielen Geestemündern leider nicht so gut an, wie ich mir das gedacht hatte. Allerdings war das beim Wandbild, das es bis zur Größe 100×200 cm gibt, auch schon so. Geestemünder mögen also Geestemünde nicht?

Der Mix an Fotomotiven wird jedem Geschmack gerecht

Also wählten wir aus verschiedenen Bereichen unseres Repertoires an Fotografien jeweils die aus, die, wie wir meinten, den Geschmack des Publikums treffen würden. Zuerst natürlich Bremerhavenbilder. Das passte zu der Zeit auch, weil wir uns gleichzeitig den Domainnamen bremerhavensouvenirs.de gesichert hatten. Wir installierten das CMS WordPress auf der Domain und zeigten im Blog alle unsere Souvenirs. Später installierten wir auch einen WooCommerce-Shop, worin wir heute die Souvenirs auch zum Kauf anbieten.

Danach folgten die Fototassen mit den Motiven »Edition 22 Bootsmannpfeife« und »Giraffe Lulu«, beide aus Foto-Editionen von Ilona Weinhold-Wackernah . Ein Panorama von der Nordseeinsel Juist im Ostfriesischen fand seinen Platz auf einer Tasse.

Kurz vor Weihnachten 2020 kamen noch zwei weitere Fototassen mit Motiven von der Bark Seute Deern hinzu. Die Seute Deern war jahrzehntelang das Wahrzeichen in den Havenwelten Bremerhaven – bis sie mal wieder Wassereinbruch hatte und schließlich sank. Heute – Anfang 2021 – sind die Reste des einst stolzen Schiffs unter einer Plane vor Blicken geschützt und warten auf die endgültige Abwrackung. Das Schiff wird verschrottet – das war’s, liebe Seute-Deern-Freunde. Eine Tasse zeigt ein 360 Grad Panorama, das wir 2018 fotografiert hatten. Die andere Tasse zeigt vier hochformatige Fotografien von der Seuten Deern aus den letzten zwanzig Jahren.

Die Zeit des zweiten Lockdowns über Weihnachten bis in den Februar 2021 nutzten wir, uns noch ein paar Motivtassen auszudenken. Im Januar kamen die Kompositionen »Bremerhaven Dicke Pötte« und »Helgoland Leuchtturm« hinzu.

Das war es aber noch nicht …

Vier weitere Motive sind schon fix und fertig gestaltet, die Tassen müssen nur noch bedruckt werden. Die beiden Fotokompositionen »Hafen Dorum-Neufeld« und »Leuchtturm Pilsum« sind geplant. Weiterhin sind zwei Fototassen mit lustigen Kuhbildern »Hello again …« und »Let’s dance …« sind in der Pipeline schon zu haben. Zusätzlich haben wir uns drei Motive zum Thema Hein Mück ausgedacht.

Gerade jetzt Ende März 2021, also kurz vor Ostern, haben wir noch eine neue Tasse gestaltet. Die Fototasse »Bremerhaven Sonnenuntergang an der Geestemole« ist ab sofort im Shop erhältlich. Das Atelier mussten wir gerade wieder schließen wegen Corona und steigender Inzidenzzahlen in Bremerhaven. Wenn wir unser Geschäft also schon nicht öffnen dürfen, dann müssen wir noch mehr Werbung im Internet machen. Und was kommt besser an, als ein eigener Onlineshop.

Und eine Tasse zu Ostern ist bereits auf dem Weg zu uns. Wir hofften den März 2021 hindurch Kunden bei uns im Atelier An der Mühle begrüßen zu dürfen. Und da wäre so kurz vor Ostern der Kaffeebecher sicher gut angekommen. Doch wie es jetzt scheint, werden wir vor Ostern wohl nicht mehr aufmachen dürfen.

Ihnen bleibt also nur die Onlinebestellung und anschließende Abholung im Atelier. An der virtuellen Onlinekasse können Sie übrigens eine Wunsch-Abholzeit angeben, wir versuchen die möglichst genau einzuhalten. Wenn wir die Abholzeit nicht einhalten können, sagen wir Ihnen das rechtzeitig und schlagen eine Alternative vor.

Alle Souvenirtassen im Überblick

Der erste Fotokalender 2021 ist im Druck

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Der erste Fotokalender 2021 ist im Druck, denn heute haben wir uns den ersten Fotokalender für das kommende Jahr 2021 bestellt.

Ilona und ich haben uns gestern an den Computer gesetzt und zusammen zuerst Fotos für einen ersten Fotokalender ausgesucht. Unsere Wahl fiel auf Fotos aus der Foto-Edition »Tee-Genuss«, weil die so schön plakativ ihre Wirkung entfalten. Dann haben wir uns ein Format ausgesucht: DIN A2 sollte es sein (ca. 42×60 cm). Der Kalender ist im Hochformat gestaltet: oben das Foto, darunter das Kalendarium, Ilonas Signet und Feiertage soweit welche anstehen.

Das ausgesuchte Papier ist das beste, das wir bekommen konnten: 250 g/qm schwer mit glänzender Oberfläche und zusätzlichem UV-Schutzlack. 13 Blätter mit Fotografien plus ein Schlussblatt umfasst der Kalender. Zusätzlich haben wir uns eine Klarsichtschutzfolie als erstes Blatt ausgesucht. Damit hadere ich aber zur Zeit aus Umweltgründen noch ein wenig. Naja, es ist ja erst ein Musterkalender bestellt und so können wir uns immer noch anders entscheiden bevor wir eine kleine Auflage bestellen.

Es sind also 13 Fotografien aus der genannten Edition im Kalender. Da der Kalender im Hochformat angelegt ist, blieb für die Fotos layouttechnisch nur die quadratische Darstellung möglich. So sind die Fotos alle nur im Ausschnitt zu sehen. Aber wir haben den Ausschnitt sorgfältig gewählt. Gebunden ist der Kalender übrigens mit einer Spiralbindung, die Spirale ist schwarz.

Ich bin gespannt auf das Druckergebnis.

Wir haben uns für mindestens zwei weitere Motivkalender entschieden. Einen fange ich noch heute an zu gestalten. Wir freuen uns riesig.

Heute am 9. Oktober sind die beiden querformatigen Kalender bei uns eingetrudelt. Ich hatte nicht erwartet, das DIN A2 so groß sein kann. Der Druck ist edel, die Farben sind hervorragend und die Verarbeitung tadellos. Allerdings wiegt so ein großer Kalender auch was, mehr als ich erwartet hätte. Der Tee-Kalender ist auf dem Postweg und wir sind auch auf den gespannt.

Ein Frosch, ein Frosch

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Produktbild 001413 Bremerhaven © 2020 Adrian Wackernah

In diesem Jahr ist ja vieles anders. Zum Fotos machen war ich zuletzt vor der Coronakrise draußen in der Natur. Lust verspürte ich während der Zeit nicht. Aber ans Fotos machen dachte ich in letzter Zeit öfters. Vor einigen Tagen sah ich einen Bericht im NDR, wo sich drei Naturfotografen zusammen gefunden hatten und ein gemeinsames Projekt für ein Buch begannen. Das machte mich neugierig und ich nahm mir vor, endlich mal wieder rauszugehen.

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Film Schiffdorf Impressionen

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Gestern hab ich mir mal alle meine Fotos von der Gemeinde Schiffdorf zusammen gesucht und dann zu einem kleinen Filmchen verarbeitet.

Es waren leider nicht sehr viele Bilder, aber zweimal waren wir, Ilona und ich, doch in Schiffdorf unterwegs. 2010 zum Beispiel gab es einen wunderschönen Winter mit für unsere Verhältnisse viel Schnee. Auf dem Schiffdorfer Friedhof fanden wir an einem Sonntag unberührte Schneeflächen, es war ein sonniger Tag. Toll, wenn das Licht der Sonne den Schnee glitzern lässt. Außerdem hatte sich die weiße Masse sanft auf alles gelegt wie eine dicke Decke.

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Fotografie »Bremerhaven Blick nach Norden« verkauft

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Am letzten Samstag kam eine Dame ins Atelier und sprach mich darauf an, das sie unbedingt das eine Bild haben möchte.

Welches Bild denn, fragte ich unwissend?

Das da im Schaufenster, sagte sie.

Dabei zeigte sie in Richtung Wandbild Foto auf Leinwand »Bremerhaven Blick nach Norden« in 200×100 cm, das ich erst wenige Tage zuvor nach fast einem Jahr aus dem Archiv geholt und im Schaufenster ausgestellt hatte.

Sie hatte es damals, also vor über einem Jahr, gesehen und sich darin verliebt. Doch als ich es von der Galerie ins Archiv gebracht hatte, nahm sie an, es sei verkauft worden. Danach gefragt hatte sie uns jedenfalls nicht. So konnte sie auch nicht von mir erfahren, das jederzeit eine weitere Kopie hergestellt werden konnte.

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Fotografie Greetsiel Zwillingsmühlen von 2008

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Die Fotografie Greetsiel Zwillingsmühlen von 2008 machte ich von der Brücke an der Bundesstraße über den Kanal Blickrichtung Greetsiel. Auf dem Kanal ist ein Ausflugsschiff mit vielen Gästen zu sehen. Die Windflügel der beiden Mühlen zeigen nach Norden Richtung Nordsee.

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Fotografie Sturmtief Sabine Bremerhaven

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Als das Sturmtief Sabine Anfang Februar 2020 Bremerhaven erreichte, machte ich mich auf zur Geestemole, wollte ein paar stürmische Fotografien machen. Das Wasser war an der Geestemole schon recht hoch aufgelaufen, aber noch sanft. Keine Wellen, die sich irgendwo am Deich oder an den Kaimauern brechen wollten. Das war Sonntag.

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