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Fotos von Bremerhaven

Fotos von Bremerhaven im Atelier An der Mühle

Wir haben uns mal entspannt zurückgelehnt und unser Archiv gemütlich durchforstet. Was sich da so alles angesammelt hat in den vergangenen Jahren war selbst für uns überraschend. Unsere Bibliothek umfasst fast 50tausend Bilder. Nicht alle sind so, das man damit einen Blumentopf gewinnen kann. So sind wir und Sie sicher auch nicht überrascht, das hier im Shop deutlich weniger als 1000 Bilder zu finden sind. Ein Grund mag mangelnde Zeit sein Bilder zeitnah hier einzustellen. Ein andere Grund ist unsere kritische Auswahl – nicht jedes Bild taugt für ein Wandbild. Deshalb und um Ihnen einen Überblick über das was wir hier zeigen zu verschaffen, schreibe ich hier mal die Highlights aus der Kategorie Bremerhaven-Fotos auf.

Fotos von Bremerhaven-Geestemünde

Aktuell, also im April 2018, zeigen wir in der Galerie alte und neue Fotos von Geestemünde. Die Nordsee-Zeitung berichtete darüber. Da sind der inzwischen abgerissene Gasometer an der Elbestraße von 1983, eine Aufnahme vom Hotel Plesse von 1983, der Blick vom Radarturm auf die Fischereihafenschleuse von 1988 – die Aufnahme machte ich damals stolz mit meiner Hasselblad 6×6 – und eine Aufnahme vom Wasserturm Geestemünde in Schwarzweiß von 1983. Von 2017 sind zwei Bilder vom Hauptkanal zwischen Fischereihafen und Holzhafen, da wo heute der Weser Yacht Club seine Boote vertäut. Dazwischen das Foto von der Marienkirche von 2012, einmal in Schwarzweiß und einmal farbig. Blickfang stellt die Schwarzweiß-Fotografie von der Christuskirche an der Kreuzung Schiller-/Bismarckstraße vom März 2018 in 2×1 m.

Fotos von Bremerhaven-Wulsdorf

In Bremerhaven-Wulsdorf gibt es auf den ersten Blick keine herausstechenden Fotomotive. Eintöniger Siedlungsbau, wenig alte Bausubstanz, oft in sehr schlechtem Zustand. Doch wenn man sich näher mit Wulsdorf beschäftigt tun sich doch einige Schätze auf.

Die Kirche am Jedutenberg, also die Dionysiuskirche, hat es mir schon angetan. Nicht nur ihre Geschichte und ihr Alter faszinieren. Ich hab die Kirche bestimmt schon einige dutzendmal fotografiert. So gibt es davon zweimal 360 Grad virtuelle Panoramen, einmal im Hof unter den Bäumen und einmal vom Jedutenberg aus fotografiert. Davon ableitend sind je ein 360 Grad Abwicklung und ein Little Planet Wandbild entstanden.

Südlich von Wulsdorf sind nur noch Wiesen, Weiden, Naturflächen und natürlich Wald. Der Wasserwerkswald ist nicht spektakulär ist aber immer für eine Naturfotografie gut. Genauso die Wiesenflächen. Und dann ist da noch der alte Arm der Lune.

Fotos von Bremerhaven-Lehe

Vor vielen Jahren haben wir mal für ein eigenes Zeitschriftenprojekt eine ganz lange Wanderung durch Lehe gemacht. Unsere Kamers dabei schlenderten wir durch schmale und breite Straßen, entdeckten Details von besonderer Schönheit und waren von der Architektur begeistert, die man in Lehe finden kann. Das war damals so zwischen 1992 und 1998. Heute ist Lehe im Umbruch, viele Aktionen versuchen den inzwischen geschundenen Stadtteil aufleben zu lassen und lebenswerter zu machen. Da ist zum Beispiel ein Instawalk zu nennen, bei dem Fotobegeisterte sich Lehe zum Motiv machen und zu Instagram hochladen. Die Aktion findet regen Zuspruch.

Wir haben auch einen ganzen Schwung zeigenswerter Fotos von Lehe in unserem Archiv. Die meisten stammen allerdings aus der oben genannten Zeit. 2017 machte ich mal eine Wanderung entlang der Geeste, also nördlich der Geeste in Lehe. Und ich war begeistert von der schönen Natur. Heraus kamen zwei idyllische Aufnahmen, die ich in Beverstedt auf der Jahresausstellung der freien Künstlervereinigung Die Arche gezeigt habe: Bremerhaven Geeste und Bremerhaven Geeste Zwei Angler in jeweils 120×40 cm ausgestellt.

Fotos von den Havenwelten in Bremerhaven-Mitte

Das Klimahaus und das Hotel am Deich sind seit ihrem Bestehen ein beliebtes Fotomotiv. Wir sind denen auch verfallen. Anders als viele andere Beispiele zeigen haben wir beide nicht am Abend und beleuchtet fotografiert. Da gibt es anderswo so viele gute Beispiele. Stattdessen sind wir beide Motive mit einem Fisheye angegangen und haben die als 360 Grad Panorama ins rechte Bild gerückt. So gibt es davon und von der Seuten Deern je ein 360 Grad virtuelles Panorama für die eigene Homepage, ein 360 Grad Panorama bis max. 3×1 m groß sowie ein 360 Grad Little Planet Bild, quadratisch bis max. 140×140 cm in einem Stück (Mehrteiler sind möglich).

Natürlich ist das Hotel auch sonst oft im Bild zu sehen. Besonders wenn wir Bilder vom Alten Hafen haben. Fotografiert man die Seute Deern, so ist das Hotel schnell im Hintergrund zu sehen. Auch Bilder vom Neuen Hafen zeigen das Hotel oft.

Um mit den 360 Grad Panoramen weiter zu machen: es entstanden in der Serie Aufnahmen vom Alten Leuchtturm, Schleuse Neuer Hafen, Zoo am Meer, Lohmanndeich mit Schlepperanleger, und zweimal Neuer Hafen, da wo die Museumsschiffe liegen.

Fotos vom Hafengebiet

Das ganze Hafengebiet ist eine Zollaußengrenze – Freihafen – und gehört dem Land Bremen. Erwirtschafte Steuern verbleiben also nicht in Bremerhaven sondern fließen nach Bremen. Dabei hätte Bremerhaven das Geld so nötig. Naja …

Beim Kaiserhafen existiert seit langer Zeit das Restaurant Treffpunkt Kaiserhafen – Die letzte Kneipe vor New York. Wer da nicht wenigstens einmal eingekehrt ist und sich kulinarisch hat verwöhnen lassen, dem entgeht auch allerlei kurioses, denn die Kneipe ist voll davon. Ein Besuch ist Pflicht. Davon haben wir auch ein 360 Grad Panorama von außen und das gibt es in den oben erwähnten Ausführungen als Wandbild bzw. für die Homepage.

Seit dem Anschlag in New York auf das Worldtradecenter sind die Sicherheitsbestimmungen in allen Häfen deutlich verschärft worden. Auch in Bremerhaven. Das bedeutet für uns Fotografen: nur noch wenige Bereiche im Hafen sind frei zugänglich. Ich denke mit Wehmut an die gute alte Zeit zurück, als man wirklich noch jede Ecke aufsuchen konnte ohne wen fragen zu müssen.

So sind alle heutigen Bilder meist nur aus bedeutender Distanz entstanden. Eine Aufnahme von der Containeraussichtplattform bei der Nordschleuse möchte ich jedoch unbedingt erwähnen. Ich fuhr da mal auf blauen Dunst hin und wartete sehnsüchtig auf einen vernünftigen Sonnenuntergang. Es war kalt, der Wind durchdrang meine Jacke und ich bibberte. Nach zwei Stunden oben auf dem Aussichtsturm und vielen Bildern war es soweit: der Wolkendecke brach auf und die Sonne schien rot am Himmel. Es entstand ein HDR-Panorama in leuchtenden Farben, das von der Schleuse bis zur Brücke mit Containerterminal und Seemannsheim reicht. Davon könnten wir ein Wandbild bis 700 cm Breite bei 140 cm Höhe machen.